Donnerstag, 17. März 2011

Summerpalace (Beijing Tag 4)

Eingefrorener Kanal am Eingang zum Summerpalace
Am vierten Tag waren wir wieder fit und wagten uns auf eigene Faust unsere nächste Sehenswürdigkeit zu erkunden. Mit der U-Bahn ging es in Richtung Sommerpalast. Das U-Bahn-Fahren in Peking ist echt Klasse, die Stationen und die Züge sind wirklich sauber und der Preis von 2 Yuan (ca. 22 Cent) ist unschlagbar. Für diesen Preis kann man durch ganz Peking fahren und es geht wirklich flott. Man muss nur aufpassen das man bei der Hektik die Teilweise beim Linienwechsel herrscht nicht in die falsche Richtung einsteigt.

Pagode in Schneelandschaft
Nach einem kurzen Frühstück beim hiesigen Mc. Donald’s machten wir uns auf zum Eingang des Summerpalace. Schnell entdeckten wir eine ähnliche Architektur und Dekoration wie schon in der Verbotenen Stadt. Allerdings gab es viel mehr Natur die in die Komplexe hineinragte. Anhand der Treppen konnte man sehen, dass es auch nicht gerade das typische Touristenziel war, sie waren z.T. unbefestigt, unterschiedliche hoch und lang oder bestanden einfach nur aus größeren Steinplatten. Der Schnee, der am Vortag gefallen war, erzeugte ein wunderschönes Panorama, allerdings erschwerte er auch den einen oder anderen Auf- bzw. Abstieg, so dass wir in manchen rutschigen Situationen einen gewaltigen Adrenalinschub bekamen (keiner wollte sich mit seiner DigiCam vor den Chinesen auf die Nase legen). Jedenfalls entstanden so auch einige verdammt coole Bilder. 

Die Treppe
Höhepunkt der Tour war dann der aufstieg auf den höchsten Punkt des Areals auf dem sich eine Große Pagode und ein weiterer Komplex befand. Um dort hin zu kommen mussten wir einen recht anstrengenden Anstieg auf verdammt steilen Treppen bewältigen. Belohnt wurden wir dort jedoch mit einem super Überblick über den gesamten Sommerpalast sowie des riesigen Sees.

Nach dem abstieg machen wir uns dann auf den Weg zur Insel. Diese ist mit einer langen Brücke (16-17 Bögen, weiß es nicht mehr genau) mit dem Festland verbunden. Der See war komplett eingefroren und mit einer Schneedecke bedeckt. Ich plane im Sommer noch einmal Beijing zu besuchen und werde dann sicherlich noch einmal in den Sommerpalast fahren. Auf der Insel angekommen wurden wir dann direkt zur Zielscheibe eines chinesischen Fotografens.

Fabelhafter Ausblick, im Hintergrund die Brücke und die Insel
Im Hintergrund die Palastanlage (selbst hier erkennt man die Treppe noch)
Wir hatten uns eine schöne Stelle gesucht auf der wir an einem Stein standen/saßen und der Sommerpalast im Hintergrund zu sehen war, um ein paar schöne Aufnahmen von uns zu machen. Da dieses Motiv anscheinend so toll war lächelte er uns zu und begann auch gleich los zu knipsen. Allerdings war sein Objektiv ca. 3 Mal so groß wie das unserer Kamera. So landeten wir ein weiteres Mal in einem Familienalbum.

Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, der Tag war durch die viele Lauferei verdammt anstrengend und wir wollten schließlich am nächsten Tag früh raus um den Jingshan Park und den Lama Tempel zu besuchen.
Liebe Grüße
Keno und Marvin

Irgendwie mag ich dieses Bild... einfach entspannend...

1 Kommentar:

  1. Echt Zen die Fotos!
    Gespannt auf weitere Berichte aus den Fernen Osten. Viel Spass euch noch!
    Pascal

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