Montag, 28. März 2011

"Good Copy" und Schneider

Ni hao,
so endlich ist auch mal wieder Zeit für einen Blogeintrag da. In China ist so manches günstig, erst recht wenn es um Fakes äähh ich meine natürlich „good copies“ geht. So haben wir in der letzten Woche unsere ersten Einkäufe auf dem Fake-Market gemacht. Des Weiteren haben wir eine gute Schneiderin gefunden, bei der wir maßgeschneiderte Jacketts und Hemden anfertigen ließen. Fangen wir aber erst mal mit dem Market an.

Hier in Qingdao gibt es einen kleinen Fake-Market der sich über 4 Etagen einer kleinen Mall verläuft. Man kann sich es vorstellen wie ein Kaufhaus mit kleinen Boutiquen, die teilweise nicht mehr als 2 Meter breit sind. Wenn man als Westler die Markt betritt bekommt man ständig ein „looka looka“ oder „komma inna“ zu hören. Allerdings ist das weniger aufdringlich als wir es von den Leuten gehört bekommen haben, die schon in Beijing auf Fakesuche waren.

Klick für Großansicht
Kommen wir nun aber zu meinen Errungenschaften. Da ich ohne jegliche Uhr nach China aufgebrochen bin war dies mein erstes Ziel. In Sachen Uhren haben die Chinesen einen echt komischen Geschmack, Hauptsache Gold und dekadent sollen sie Aussehen. Ich suchte aber eigentlich eine sportliche Uhr die ich aber auch mal zu einem Jackett anziehen kann. Neben diversen Marken wie Rolex, Breitling, CK, ... wurde ich dann an einem Stand auf eine Tag Heuer aufmerksam. Der erste Preis lag bei 680 Yuan, also ca. 73 €. Mein Gebot fing dann bei 80 Yuan (8,8 €) an. Ich wusste von Fay (Freund aus Frankreich), dass er für seine Tag Heuer (fast identisches Modell) 200 bezahlt hat. Mein Modell war jedoch eine Automatikuhr, so dass ich dachte das ich was drauflegen müsse. Nach langem verhandeln stand dann aber der Preis fest, wir trafen uns bei 190 Yuan also 20 €, worüber ich mich sehr freute, denn ich wusste, dass ich mich nicht übers Ohr hab hauen lassen.

Mein zweiter Kauf waren dann schwarz-goldene Chucks. Ich bin zwar eigentlich kein Converse Träger aber die haben es mir dann doch angetan. Allerdings glaube ich, dass ich dort noch einen besseren Preis hätte erzielen können. Normale Chucks gibt es für 50 Yuan, ich habe jedoch für meine 120 bezahlt, jedoch gab es diese auch nur an einem Stand, so dass das Argument „ich gehe weiter und schaue bei jemand anderem“ nicht funktionierte. Naja aber 12 € für ein Paar Schuhe ist zu verkraften.


Für unseren Ausflug am Wochenende und der geplante Trip nach Tibet fehlte es mir noch an einem ordentlichen Reiserucksack. Ich fand einen von Oakley der ausreichend groß und gepolstert ist. Eine junge Chinesin mit ihrer Mutter verhandelte mit mir. Ich ließ meinen Charme spielen und beteuerte, dass ich Student sei und dass es für mich zu teuer ist. Letztendlich bezahlte ich dann 180 Yuan anstatt der anfangs angeschlagenen 560. Der zweite mich zufriedenstellende Kauf war damit getätigt.

Zum Schluss gab es dann noch ein Zippo Feuerzeug. Da in den Clubs geraucht werden darf und das in ekelerregender Weise getätigt wird (man mag am nächsten Tag gar nicht an seiner Kleidung riechen), kommt es ganz gut, wenn man dann im Gegenzug zu den freien Drinks die man dort ausgegeben bekommt, Feuer geben kann. Das Zippo hat mich dann weitere 80 Yuan gekostet.

Ja, ich schaue etwas verdeppert ;)
Bei der Schneiderin Habe ich mir dann noch 2 Hemden und ein Jackett anfertigen lassen. Unsere erste Konsultation bei ihr dauerte geschlagene 2 Stunden, in denen wir durch diverse Kataloge blätterten, um geeignete Schnitte zu finden. Ich ließ mir erst mal ein Jackett zum feiern anfertigen, einen Anzug wollte ich dann erst machen lassen, nachdem ich mich von der Qualität überzeugt habe. Am Ende der Woche war ich dann ein weiteres Mal bei ihr zur Anprobe. Heute konnte ich es dann abholen. Es ist echt klasse geworden. Bezahlt habe ich nach ein bisschen Verhandeln 320 Yuan, also 35 €, nicht zu vergleichen mit deutschen Preisen. Die Hemden kann ich erst am Donnerstag abholen, habe sie heute anprobiert und sie saßen auch direkt, es müssen jedoch noch die Knöpfe angenäht werden. Werde dann am Donnerstag mal ein kleines Shooting machen und euch die Sachen präsentiere, ausserdem werden wir morgen noch was zu unserem Wochenende schreiben ;)

Bis dahin liebe Grüße aus China
Keno und Marvin

By the way: Wow schon über 2000 Besucher...


Montag, 21. März 2011

Great Wall und Olympia Park (Beijing Tag 6)

Am vorletzten Tag unseres Beijing Aufenthaltes machten wir uns dann auf den Weg zur Great Wall. Wir hatten uns dazu entschieden die Mauer ohne Guide zu erkunden, somit mussten wir auch eigenständig nach Badaling fahren. Wir entschieden uns den Zug zu nehmen. Die Tickets (erste Klasse) kosteten gerade mal 17 Yuan pro Person, also keine 2 €. Die Züge in China sind sehr geräumig, die Sitze können in eine leichte Liegeposition verstellt werden, in dieser Hinsicht könnte sich die deutsche Bahn mal eine Scheibe abschneiden. Das Beste war der Hebel, den wir nach kurzer Zeit entdeckten, mit dem man die komplette Sitzbank um 180 ° drehen konnte. Keiner musste also mit dem Rücken zur Fahrtrichtung fahren. Manchmal hat der Chinese halt doch ausgefuchste Ideen.
Dort sollte es hinauf gehen...
In Badaling angekommen merkten wir erst ein mal, wie kalt es dann doch in China seien kann. Es wehte ein eisiger Wind. Dummerweise hatte ich auch noch meinen Schal vergessen, so dass ich einen der zahlreichen Touristen-Shops aufsuchen musste um für Ersatz zu sorgen. Da mir die angebotenen Schäle zu teuer waren kaufte ich mir eine, meinem Outfit entsprechende, (Kunst)-Pelzmütze, die zufälligerweise auch noch einen Kommunistenstern auf der Stirn hatte. Diese Mütze sollte im weiteren Tagesverlauf noch eine größere Rolle spielen.

Am Eingang zur Mauer konnten wir zum ersten Mal unsere internationalen Studentenausweise benutzen um die Hälfte des Eintrittspreises erstattet zu bekommen. Wir haben extra unseren Aufenthalt in Beijing  um einen Tag verlängert, da man beim Besuch der Mauer gutes Wetter haben muss um etwas von der Landschaft sehen zu können. An diesem Tag wurden wir mit Sonnenschein dafür belohnt, gleichzeitig sorgte der Wind dafür, dass kein Smog zu sehen war. Die Landschaft um die Mauer herum war jedoch sehr grau, da der Frühling hier noch nicht richtig angefangen hat.
Wir begannen mit unserem Anstieg zu dem 8.-höchsten Turm der Mauer, es ist der höchste für Touristen begehbare Abschnitt der Mauer, was wir dann auch schnell merkten. Manche Abschnitte waren selbst für unsere langen, europäischen Beine eine Hürde. Auf unserem Weg sahen wir einige alte Menschen und Kinder für die es eigentlich noch anstrengender seien musste. Aber auch sie meisterten ihren Weg, was uns natürlich anspornte nicht schlapp zu machen. Bei unseren kurzen Pausen (man kommt wirklich ins Schwitzen und man freut sich über jedes windstille Plätzchen) genossen wir die unglaubliche Aussicht über das Umland. Durch die günstigen Wetterbedingungen konnte man gefühlte 500km weit schauen, man sah sogar das mongolische Hochland. Man muss es sagen, der Chinese hat anscheinend beim Bau der Mauer ein bisschen nachgedacht, denn eine anrückende Armee sah man, bei diesen Bedingungen, schon mehrere Tage im voraus.
Klickt man auf die Bilder kann man sie in voller Größe sehen
Kommen wir nun aber zu der besagten Mütze. Ungefähr bei der Hälfte des Anstieges ging es los. Viele Chinesen (ebenfalls Touristen aus anderen Teilen Chinas) drehten sich beim vorbeigehen um und begutachteten uns. Kleine Kinder zeigten auf uns und sahen uns mit großen Augen an. Auf der Mauer waren wir definitiv die Exoten schlecht hin. Als wir dann eine kurze Rast gemacht haben, kam eine chinesische Familie zu uns und fragte, ob sie ein Bild mit uns machen dürfte. Wir willigten natürlich ein. Wir waren jedoch überrascht als immer mehr Chinesen ankamen und sich mit uns Verewigen lassen wollten. Durch mein oliv- und beigefarbenes Outfit, meiner verspiegelten Fliegerbrille und der Kommunistenmütze war ich die Attraktion schlecht hin, „el Comandante“ in Person. Abschließend kann man dazu nur sagen, dass wir bestimmt in 20 Familienalben zu sehen seien werden. Leider kam uns die Idee, einen kleinen Obolus für jedes Bild zu nehmen, zu spät ;)
Die besagte Mütze, im Hintergrund sieh man den Verlauf der Mauer
Schließlich erreichten wir unser Ziel. Wir machten ein paar Bilder und bewunderten die weitreichende Landschaft. Es erfüllte uns eine gewisse Zufriedenheit, der Weg war unser Ziel. Erstaunlich was von Menschenhand alles erschaffen werden kann. Die Mauer schlängelte sich durch die ganze Landschaft, Berg rauf, Berg runter...

Man beachte den steilen Abstieg
Der Abstieg war dann weniger anstrengend, jedoch umso gefährlicher, die zum Teil sehr steilen Treppen und Schrägen genossen unseren vollsten Respekt. Als mir dann noch die Verschlussklappe des Kameraobjektivs runterfiel glaubte ich sie schon verloren. Sie landete natürlich genau auf ihrer Kannte und rollte die Mauer runter, wie in einem schlechten Film. Wirklich hinterher rennen konnte ich auf Grund der Schräge nicht, ansonsten wäre ich kurze Zeit später auch die Mauer runter gerollt. Allerdings bemerkte ein Chinese den wild hinterherlaufenden Westler und hielt seinen Fuß hin, an dem dann die Verschlussklappe zum erliegen kam. Weitere dramatische Szenen ereigneten sich auf dem Rückweg jedoch nicht.
Da wir relativ früh wieder in Beijing ankamen, nutzen wir die Zeit und fuhren zum Olympiapark. Dort werden abends die beiden berühmten Stadien (das Birdsnest und Schwimmstadion) beleuchtet. Auf dem Platz wurden wir erst mal von verdammt nervigen Straßenhändlern angesprochen die uns Papierdrachen verkaufen wollten. Sie waren so dreist  dass sie ihre Drachen immer so lenkten, dass einem sie Schnur  mitten ins Gesicht wehte. Wir beherrschten uns jedoch und stampften keinen von ihnen in den Boden. Seit der Olympiade haben die Chinesen nichts mehr an den Stadien getan. Sie nutzen sie zwar leider nicht, aber dennoch könnte man sie ja instand halten. Im Dunkeln konnten wir dann aber doch noch ein paar schöne Bilder knipsen. Ein anstrengender und aufregender Tag ging in einem schönen Ambiente zu Ende. Am nächsten Tag sollten wir unseren Weg nach Qingdao antreten. Im Hotel angekommen fielen wir halb tot ins Bett...

Damit neigt sich unsere Beijing-Berichterstattung dem Ende zu. Nun wird es in Qingdao weiter gehen. Wir haben hier schon so einiges erlebt...

So far...
Keno und Marvin

Lama Tempel und Jingshan Park (Beijing Tag 5)

Straßenzug vor dem Lama Tempel
Am fünften Tag entschieden wir uns dazu Beijing mal zu Fuß und nicht mit der U-Bahn zu erkunden. Ausgangspunkt für unseren strammen Marsch war der Lama-Tempel im Norden des inneren Stadtgebietes. Schon vor der Tempelanlage wunderten wir uns über die zahlreichen kleinen Läden die alle! eine imense Auswahl an Räucherstäbchen anboten. Wir sahen Chinesen die Tütenweise Räucherstäbchen kauften, im Inneren der Tempelanlage sagen wir dann auch warum.



Der Lama-Tempel ist ein wunderbarer Ort der Ruhe, man glaubt gar nicht, dass Chinesen so andächtig und entspannt sein können. Der Tempel selbst ist in mehrere auf einander folgende Höfe unterteilt. In jedem Innenhof befindet sich ein Buddha-Schrein an dem gebetet und Räucherstäbchen (z.T. in Massen) geopfert werden. Die unterschiedlichen Buddha-Statuen sind viele hundert Jahre alt, die beeindruckendste war jedoch die im zentralen Heiligtum, mit 18 Metern Höhe. Nach einigen Gebeten für unsere Liebsten machten wir uns wieder auf den Weg hinaus in die Stadt.
Einer der Innenhöfe des Lama Tempels


Keno dreht eine Gebetsmühle
Der Weg führte uns in Richtung Süden, unser Ziel: Der Park hinter der verbotenen Stadt.
Wir wanderten vorbei an kleinen Gassen, die im chinesischen als Hutong bezeichnet werden. In diesen Gassen werden Waren und Dienstleistungen verschiedenster Natur angeboten und kommen dem „alten“ Beijing noch sehr nahe, graue Mauern kleine Läden und Häuser mit Innenhöfen. Nach ca. 5km Fußmarsch erreichten wir dann endlich den Jingshan Park.

Ausblick auf die verb. Stadt vom Gipfel des Jingshan Parks
Dieser Park erstreckt sich um und über einen großen Hügel, welcher aus dem Aushub des Wassergrabens der verbotenen Stadt besteht. Er wird auch als Coal-Hill bezeichnet, da in früheren Zeiten hier die Kohle für den kaiserlichen Palast gelagert wurde. Auch hier wurden wir erneut überrascht, wenig Menschen und sehr ruhig war es. Einige Senioren machten ihre Taichiübungen und andere saßen in der Sonne und spielten für uns unverständliche Brettspiele. Unser Weg führte uns auf den „Gipfel“ des Hügels, welchen wir nach gefühlten 1000 Stufen auch erreichten. Von hier hatten wir einen erhabenen Ausblick über die nähere Umgebung. Die verbotene Stadt erstreckte sich zu unseren Füßen in Richtung Süden, auch der angrenzenden Tian’anmen Platz war zu erkennen. Im Osten und Norden ragten am Horizont die Gebirgszüge des mongolischen Hochplateaus auf...und drumherum die Skyline von Beijing.

Geschmückter Baum auf der Gipfel-Pagode des Jingshan Parks, im Hintergrund die verbotene Stadt
Tian'anmen Platz und das Denkmal der Helden des Volkes
Anschließend ging es dann noch einmal zum Tian’anmen Platz. Bei unserem ersten Besuch hatten wir nicht die Zeit die Atmosphäre dieses historisch bedeutungsvollen Platzes zu erfassen. Mit seinen fast 40 Hektar ist der Platz (vor dem Tor) des Himmlischen Friedens angeblich der größte befestigte Versammlungsplatz der Welt und hat ein Fassungsvermögen für 1 Millionen Menschen. Ob der Chinese da nicht ein wenig übertreibt vermag ich nicht zu beurteilen, jedoch, dass der Platz wirklich unglaublich groß und weitläufig sowie sehr beeindruckend ist. Pünktlich zum Sonnenuntergang machten wir uns wieder auf den Heimweg um noch ein paar köstliche Nudeln bei unserem Stammrestaurant in der Nähe unseres Hotels zu essen. Denn wir sollten unsere Kräfte noch brauchen. Das Ziel für den nächsten Tag: Die Große Mauer bei Badaling...

So long...
Keno & Marvin

Donnerstag, 17. März 2011

Summerpalace (Beijing Tag 4)

Eingefrorener Kanal am Eingang zum Summerpalace
Am vierten Tag waren wir wieder fit und wagten uns auf eigene Faust unsere nächste Sehenswürdigkeit zu erkunden. Mit der U-Bahn ging es in Richtung Sommerpalast. Das U-Bahn-Fahren in Peking ist echt Klasse, die Stationen und die Züge sind wirklich sauber und der Preis von 2 Yuan (ca. 22 Cent) ist unschlagbar. Für diesen Preis kann man durch ganz Peking fahren und es geht wirklich flott. Man muss nur aufpassen das man bei der Hektik die Teilweise beim Linienwechsel herrscht nicht in die falsche Richtung einsteigt.

Pagode in Schneelandschaft
Nach einem kurzen Frühstück beim hiesigen Mc. Donald’s machten wir uns auf zum Eingang des Summerpalace. Schnell entdeckten wir eine ähnliche Architektur und Dekoration wie schon in der Verbotenen Stadt. Allerdings gab es viel mehr Natur die in die Komplexe hineinragte. Anhand der Treppen konnte man sehen, dass es auch nicht gerade das typische Touristenziel war, sie waren z.T. unbefestigt, unterschiedliche hoch und lang oder bestanden einfach nur aus größeren Steinplatten. Der Schnee, der am Vortag gefallen war, erzeugte ein wunderschönes Panorama, allerdings erschwerte er auch den einen oder anderen Auf- bzw. Abstieg, so dass wir in manchen rutschigen Situationen einen gewaltigen Adrenalinschub bekamen (keiner wollte sich mit seiner DigiCam vor den Chinesen auf die Nase legen). Jedenfalls entstanden so auch einige verdammt coole Bilder. 

Die Treppe
Höhepunkt der Tour war dann der aufstieg auf den höchsten Punkt des Areals auf dem sich eine Große Pagode und ein weiterer Komplex befand. Um dort hin zu kommen mussten wir einen recht anstrengenden Anstieg auf verdammt steilen Treppen bewältigen. Belohnt wurden wir dort jedoch mit einem super Überblick über den gesamten Sommerpalast sowie des riesigen Sees.

Nach dem abstieg machen wir uns dann auf den Weg zur Insel. Diese ist mit einer langen Brücke (16-17 Bögen, weiß es nicht mehr genau) mit dem Festland verbunden. Der See war komplett eingefroren und mit einer Schneedecke bedeckt. Ich plane im Sommer noch einmal Beijing zu besuchen und werde dann sicherlich noch einmal in den Sommerpalast fahren. Auf der Insel angekommen wurden wir dann direkt zur Zielscheibe eines chinesischen Fotografens.

Fabelhafter Ausblick, im Hintergrund die Brücke und die Insel
Im Hintergrund die Palastanlage (selbst hier erkennt man die Treppe noch)
Wir hatten uns eine schöne Stelle gesucht auf der wir an einem Stein standen/saßen und der Sommerpalast im Hintergrund zu sehen war, um ein paar schöne Aufnahmen von uns zu machen. Da dieses Motiv anscheinend so toll war lächelte er uns zu und begann auch gleich los zu knipsen. Allerdings war sein Objektiv ca. 3 Mal so groß wie das unserer Kamera. So landeten wir ein weiteres Mal in einem Familienalbum.

Am Nachmittag machten wir uns dann wieder auf den Heimweg, der Tag war durch die viele Lauferei verdammt anstrengend und wir wollten schließlich am nächsten Tag früh raus um den Jingshan Park und den Lama Tempel zu besuchen.
Liebe Grüße
Keno und Marvin

Irgendwie mag ich dieses Bild... einfach entspannend...

Dienstag, 15. März 2011

Abendessen und Clubbing (Abend 2 und Tag 3 in Beijing)


Nach unserem sehr ereignisreichen Tag in Beijing mit verbotener Stadt, Himmelstempel und Touristen Verkaufstour, stand noch ein Treffen mit Max und Stella an.
Max ist macht gerade ein Internship im Hilton Hotel, Stella ist seine Freundin und absolviert ihr Internship im WestIn in Beijing.

Essen unter Freunden in chinesischer Atmosphäre...
Da beide schon längere Zeit in Beijing leben, hatten wir mit den beiden natürlich die optimalen Guides für ordentliches Essen und Partylocations.
Um in Beijing Abends etwas ordentliches, nicht überteuertes Essen zu bekommen führten die beiden uns nach Hou Hai, ein See im Norden Beijings. Um diesen See reihen sich Restaurants und Kneipen wie an einer Perlenkette auf. Als wir dann nach einigen Minuten Fußmarsch am Restaurant ankamen, waren wir erst etwas skeptisch, denn der Laden war ehr eine kleine Bude und sah nicht wirklich vertrauenerweckend aus. Trotzdem wagten wir es dort zu Speisen und wurden für diesen Wagemut (der auch durch das Probieren von recht seltsam ausschauenden Gerichten entstand) mit einem köstlichen Essen belohnt. Insiderinfos sind doch immer praktisch.

Eine kleine Übersicht unserer Gerichte, der "Glibber-Reis" schmeckt wirklich klasse....echt!!!
Danach ging es dann auf ins WestIn Hotel, dort bereiteten wir uns dann in privater Runde mit einigen Arbeitskollegen von Stella und Max auf die gemeinsame Disconacht vor. Ohne jegliche Orientierung stiegen wir in ein Taxi und wurden zur Disco gebracht und ich muss sagen es war ein legendärer Abend. Die Nachte endete um 8 Uhr morgens im Schneegestöber. Mal wieder versuchten uns die Taxifahrer auszunehmen, jedoch hatten sie nicht mit so (mittlerweile) hartnäckigen Langnasen  gerechnet, so dass wir doch noch zu einen fairen Preis nach hause gebracht wurden.

Zu unserer Überraschung schlug in dieser Nacht jedoch der Jetlag, den wir vorher nie so richtig bemerkten zu. Als ich „morgens“ wach wurde und auf den Wecker schaute war es geschlagene 16 Uhr. Der Tag war also nicht mehr zu retten... Wir aßen nach dem aufstehen zu Abend, besuchten das Spa des Hotels, schwammen und gingen in die Sauna und legten uns schlafen um am nächsten Tag wieder fit zu sein. Schließlich wollten wir noch zum Summerpalace der ganz in der Nähe unseres Hotels befand.

So far...
Keno und Marvin

Verbotene Stadt und Temple of Heaven (Tag 2 Beijing)


Hi there,
und geht es immer noch gut, bekommen hier von Japan eigentlich kaum was mit. Informieren uns ausschließlich über die Internetseiten der Zeit und Welt. Momentan sieht es aber nicht danach aus das für uns irgendeine Gefahr besteht.

Wundervolle Atmosphäre, angenheme Stille in der sonst so lauten Stadt
Der zweite Tag in Beijing begann relativ früh. Nach einer überaschenderweise sehr guten Nacht auf den harten Betten waren wir morgens um 6 Uhr aufgestanden, da wir bereits um 7:30 von unserem Fahrer abgeholt wurden.
Auf unserem Weg zur verbotenen Stadt sammelten wir dann unseren Tour Guide und einen weiteren Westler ein. Miguel kommt aus Chile und war geschäftlich in China und hat anschließend noch ein paar Tage Urlaub gemacht. Wirklich ein netter Kerl mit dem wir uns die Tage darauf auch noch mal zum Abendessen getroffen haben.

An den goldenen Türknöpfen reiben bringt Glück



 
Nach einer kurzen Einweisung über das korrekte Verhalten auf der Tour (keine Sachen von den Straßenhändlern kaufen, auf Geldbörse etc. aufpassen) wurden wir dann am Hintereingang zur verbotenen Stadt abgesetzt. Von außen war es mit seinen großen Mauern und Wachtürmen schon ein beeindruckender Komplex (700.000 qm). Der Wassergraben rings um die verbotene Stadt war auf Grund der niedrigen Temperaturen noch immer eingefroren. Nach einem kurzen Security Check haben wir den Komplex betreten. Dadurch, dass wir in den Hintereingang gegangen sind, haben wir an einer recht Menschenleeren Stelle mit der Tour begonnen. Der Lärm der umliegenden Stadt war innerhalb des Komplexes kaum zu hören. Man fühlte sich als wenn man an einem anderen Ort ist, fern einer Millionenstadt. Die alten Wege und Gebäude wurden im Zuge der olympischen Spiele überwiegend restauriert. Die Malereien an den Türen und das viele „Gold“ sahen schon beeindruckend aus. In den Höfen standen Bäume die zum Teil über 100 Jahre alt sind und man fand keinerlei Abfall auf den Boden. Überall sah man Reinigungskräfte die Besen aus kleinen Ästen die Wege säuberten.
Prachtvoller Keramikziegel
Die Prunkvollen Dächer der Gebäude und Pagoden sind an den Ecken mit Figuren bestückt. Die Anzahl der Figuren gibt Ausschluss über die Bedeutung des Gebäudes. Die maximale Anzahl ist 9 was für ein sehr wichtiges Gebäude steht wie z.B. eine Residenz des Kaisers. Jeder einzelne Dachziegel ist mit einem Symbol (meistens der Drache) bestückt.
An einer Treppe wurde uns dann der größte Marmorblock der ganzen Stadt gezeigt. In ihm war ein sehr detailliertes Relief eingearbeitet. Der Block wiegt über 200 Tonnen und wurde aus Südchina bis nach Beijing transportiert. In der Hinsicht war der Chinese schlau und hat bis zum Winter gewartet. Hat dann Wasserwege angelegt und gewartet bis diese einfroren um dann den Marmorblock darüber zu schieben.
In der Mitte zwischen den beiden Treppenreien der riesige, verzierte Marmorblock

Nach einem kurzen Gang über den Tian’anmen-Platz sind wir dann zu einem chinesischen Restaurant gebracht worden in dem wir uns stärken konnten. Im Anschluss ging es dann zu einem Seidehersteller. Es wurde kurz erklärt wie Seide hergestellt wurde um uns dann in die Verkaufshallen zu schleppen. Kein Wunder warum dieser Abstecher eigentlich nicht auf dem Plan stand. So verdient sich der Guide ein paar RMB zusätzlich...

Wieder im Bus ging es dann los zum Temple of Heaven. Da unser Guide immer einen recht schnellen Schritt an den Tag legte und ich nebenbei versuchte gute Bilder zu machen habe ich nicht alles mitbekommen was sie uns so wissenswertes erzählte, es war jedenfalls beeindruckend was vor so langer Zeit schon alles mit genügend Sklaven bzw. Ausbeutung von Menschen zu errichten war. Das Einzige was mir noch einfällt ist das dort der Kaiser hinkam um für eine gute Ernte zu beten, ein Ritual dem heutzutage noch immer viele Chinesen nachkommen.

Zurück im Hotel  hatten wir dann auch nur kurz Zeit zum verschnaufen. Mussten uns zügig fertig machen da wie noch zum Essen und feiern mit Max verabredet waren. Max ist ein Freund den ich noch aus Schulzeiten kannte. Haben uns die letzten Jahre aus den Augen verloren und durch Zufall über Facebook wieder Kontakt zueinander gefunden. Max macht im Moment ein Auslandsjahr/Praktikum im Hilton Beijing. Er wollte uns an diesem Abend in die chinesische Küche einweihen und uns danach das Clubleben in Beijing zeigen.
Wie der Abend endete wird im kommenden Post erzählt ;).

Bis dahin,
liebe Grüße
Keno und Marvin

Samstag, 12. März 2011

Es geht los, Flug und Ankunft


Unsere Reise nach China begann am Düsseldorfer Flughafen. Mit leichter Verspätung rollte unsere erste Maschine zur Startbahn und hob ab. Der Komfort in den Emirates Maschinen war wirklich ok. Jeder hatte seinen eigenen Bildschirm mit Infotainmentpaket. Es gab unzählige Filme. Ich habe mit „127 hours“ angefangen, zwar auf englisch dennoch konnte ich den Film gut verstehen.

Unser vorzügliches Abendessen in 10000 Meter Höhe
Ich glaube nach ca. 1 1/2 Stunden Flugzeit gab es dann das Abendessen. Da wir relativ weit hinten im Flieger saßen konnten wir nur noch den Fisch wählen. Aber zu unserem erstaunen war das essen verdammt lecker. Es gab Kabeljau mit einer Sauce Bernaise, Gemüse und Kartoffelpüree. Dazu ein leckerer Salat und zum Nachtisch eine Zitronencreme sowie eine Auswahl an Cookies, Crackern und Nüssen. Zum Essen wurde uns ein echt leckerer Weißwein gereicht. Wir stellten im Konsens fest, dass wir besser als in manchem Restaurant gegessen haben. Als zweiten Film habe ich mir dann noch „The Devil“ angesehen. Der Film hat mich nicht wirklich überzeugt. Im Anschluss habe ich dann ein wenig im Musikbereich des Entertainmentpakets gesucht und eine gute Chillout-CD gefunden, mit der ich dann versucht habe ein wenig zu schlafen.

Nach zwei weiteren Stunden sind wir dann auch schon in Dubai gelandet. Der Flughafen ist schon beeindruckend und wirklich groß. Der Duty Free Bereich wurde dann von uns gestürmt... Matthias hat sich erst einmal mit Zigaretten eingedeckt, umgerechnet 13 € für 400 Stück also 2 Stangen. Des Weiteren haben wir noch ein Kombipaket Jägermeister gekauft, in der weisen Voraussicht ein Stück flüssiges Deutschland mit nach China zu nehmen. Da unsere letzte Nahrungsaufnahme nun schon einige Stunden hinter uns lag haben wir dann noch den Flughafen Mc. Donald’s aufgesucht um uns für den Weiterflug nach Peking zu stärken.

Ein Blick auf die gigantischen Triebwerke
Um 3:20 Ortszeit begann dann das Boarding. Die Bordingbrücken (ich glaub es waren 4) ragten über 2 Etagen in den A380. Oben waren die gehobenen Klassen, wir waren in dem unteren Deck. Der Anblick des A380 war schon beeindruckend. Als wir zur Startbahn rollten konnte ich aus dem Fenster die anderen Flugzeuge sehen die hinter uns rollten. Angefangen von einer normalen Maschine, zu einer Frachtmaschine und einem Privatjet, als wenn die Maschinen der Größe nach zur Startbahn rollten. Gerade die Frachtmaschine und der Privatjet sahen wie Spielzeuge aus im Vergleich zum A380. Allein die zwei riesigen Turbinen an jeder Tragfläche sahen monströs und überproportional zum Flügel aus. Jedoch stellte sich beim Start heraus das ihre Größe schon sinn macht. Wir hebten butterweich ab, es gab keinerlei Ruckler, man spürte lediglich wie man durch die Beschleunigung leicht in die komfortablen Sitze gedrückt wurde. Es klapperte im Flieger rein gar nichts, es war nicht laut, man merkte gar nicht das man schon Flog...Während des Fluges gab es dann zuerst ein Frühstück, später dann noch ein Mittagessen. Als weiteren Film habe ich dann noch „Megamind“ gesehen, wirklich lustig, jedoch konnte ich das Ende nicht mehr ganz sehen da wir schon zur Landung ansetzten.

Der Flughafen in Beijing war dann zu unserem Erstaunen noch gewaltiger als der in Dubai. Die „Außenhaut“ hatte die Struktur von Drachenschuppen und es Gab ein riesiges Terminal. Wir mussten durch diverse Pass und Sicherheitskontrollen bei denen wir auch durch Temperaturscanner geführt wurden, ein Überbleibsel aus der SARS-Zeit. Am Gepäckbank gab es dann die erste böse Überraschung, als nach langer Zeit dann unsere Koffer ankamen stellten wir fest das sie geöffnet worden waren. Später im Hotel stellte sich jedoch heraus das sie anscheinend nur oberflächlich durchsucht worden waren und nichts entnommen wurde. Nach langer Lauferei und mehrmaligem nachfragen erreichten wir dann auch die Ebene in der die Taxen auf uns warteten. Schlau wie wir sind haben wir natürlich ein Kleintransporter genommen da unsere Koffer und wir nicht in ein einzelnes Taxi passten und uns zwei Taxen zu teuer erschienen. Der preis von 500 rmb (55 €) erschien uns für die fast 1-stündige Fahrt plausibel. Später erfuhren wir jedoch das wir maximal ein fünftel bezahlt hätten wenn wir mit zwei regulären Taxen gefahren werden. Sprich... wir wurden schön ausgenommen, aber nun ja, aus seinen Fehlern lernt man... bis jetzt ist uns das bei Taxifahrten nicht wieder passiert...

Im Hotel angekommen wurden wir recht dekadent von einem Pagen empfangen, wir checkten ein und gingen auf unser Zimmer. Es war wie auf den Bildern... allerdings sind in China die Betten um ein vielfaches härter. vergleichbar als wenn man mit einer dünnen Isomatte auf dem Boden schläft. Wir erkundeten vorerst nur die nahe Umgebung, aßen eine Pizza und legten uns dann schlafen, für den nächsten Tag hatten wir direkt eine Tour in die Verbotene Stadt und den Temple of Heaven gebucht, so dass wir fit seien wollten, zumal wir über 30 Stunden wach waren (konnte im Flugzeug nicht wirklich schlafen).

Unsere Erlebnisse vom 2. Tag in Beijing folgen dann in Kürze,
Marvin

Freitag, 11. März 2011

Aktuelle Lage (Tsunami in Japan)

So, nach langer Zeit melden wir uns auch mal wieder.
Leider erst so Spät da die chinesische Riegierung alles Mögliche unternimmt um unsere Berichterstattung zu unterbinden. Enormer technischer Aufwand ist für diese Zeilen erforderlich, aber wir lassen uns nun mal nicht unterkriegen.
Nun aber mal etwas zur aktuellen Situation. Uns geht es gut, das ist das Wichtigste. Von dem Erdbeben bzw. Tsunami haben wir nichts mitbekommen. Sind aber dennoch sehr betroffen da wir 2 Japaner in unserem Semester haben und es wirklich nicht weit weg ist. Gerade da auch Atomkraftwerke betroffen sind hat man ja so seine Bedenken. Aber es sieht soweit alles ganz gut aus, zumal das Beben ja nordöstlich von Japan war und sogesehen Japan und Korea zwischen uns und der Quelle liegen. Es gibt auch keine Warnungen für unsere Region, so dass wir guter Dinge sind. Ich hoffe nur, dass die Jungs auf Bali nichts abbekommen. In Indonesien soll ja wohl noch was ankommen.
Am Wochenende werden wir dann auch die letzten Tage in Worte zusammenfassen. Gerade die Erlebnisse in Beijing müssen berichtet werden. Werden jedenfalls alles aufarbeiten, so dass wir dann in kurzer Zeit wieder up2date sind ;)
Bisher war China ein riesen Erlebnis, man weiss gar nicht wo man anfangen soll... einfach alles ist anders als man es kennt. Aber wir fühlen uns hier wohl und lernen so langsam das Land und die Chinesen lieben, auch wenn vieles nicht verständlich oder in unseren Augen unlogisch oder fremd ist. Jeden Tag erlebt man hier was neues, meistens ist es positiv bzw. man lächelt darüber, ab und zu ist es jedoch auch nicht so klasse und man fragt sich wo man denn gelandet ist.
Nunja mehr dazu folgt morgen.
Jetzt gibt es erstmal ein Nudelsüppchen und ein Wochenend-Tsingtaobier.
Grüße an alle
Keno und Marvin

Sonntag, 6. März 2011

Endlich wieder Online und Aufarbeitung der Tage in Beijing

Hallo ihr alle da Draußen,
nach langem Hin und Her haben wir nun wieder uneingeschränktes Internet...zumindest bis auf die Bandbreite. Die Anbindung hier ist echt langsam und ich weiß nicht wie gut das mit dem Fotos hochladen hier klappt. Aber damit müssen wir nun erstmal leben.

Seid Marvins letztem Eintrag ist viel passiert und ich weiß garnicht wo ich genau anfangen soll.
Am besten ich fang mit den ersten Eindrücken von China an.

Nach dem wir aus dem Flieger gestiegen sind waren wir ersteinmal sehr beeindruckt von dem gigantischen Flughafenterminal in Beijing, dann weiter zum Gepäckband und zum Taxistand. Da haben wir uns natürlich erstmal vom Taxifahrer abzocken lassen und sind für den 5fachen Preis zu unserem Hotel gefahren.
Auf dem Weg dorthin bekamen wir unsere ersten Eindrücke von China: Voll, laut, dreckig und chaotischer Straßenverkehr! Als wir dann endlich im Hotel waren hat dann auch der Jetlag bzw der Hangover durch fehlenden Schlaf zugeschlagen. Haben dann nur ein bisschen die nähere Umgebung erkundet, aber außer ner Mall nix gefunden. Dafür haben wir unsere ersten Erfahrungen als Fußgänger in China gemacht. Egal ob die Ampel rot oder grün zeigt, man geht einfach über die Strasse. Ist etwas abenteuerlich, wenn nicht gar verwegen, aber das machen die echt alle hier. Praktischerweise hupen alle Autofahrer um auf sich aufmerksam zu machen, was aber nicht bedeutet das sie auch bremsen! Wer schonmal in Paris war kann das u.U. nachvollziehen. Nach diesem "Ausflug" gings dann wieder zurück ins Hotel und ab ins Bett.