Samstag, 12. März 2011

Es geht los, Flug und Ankunft


Unsere Reise nach China begann am Düsseldorfer Flughafen. Mit leichter Verspätung rollte unsere erste Maschine zur Startbahn und hob ab. Der Komfort in den Emirates Maschinen war wirklich ok. Jeder hatte seinen eigenen Bildschirm mit Infotainmentpaket. Es gab unzählige Filme. Ich habe mit „127 hours“ angefangen, zwar auf englisch dennoch konnte ich den Film gut verstehen.

Unser vorzügliches Abendessen in 10000 Meter Höhe
Ich glaube nach ca. 1 1/2 Stunden Flugzeit gab es dann das Abendessen. Da wir relativ weit hinten im Flieger saßen konnten wir nur noch den Fisch wählen. Aber zu unserem erstaunen war das essen verdammt lecker. Es gab Kabeljau mit einer Sauce Bernaise, Gemüse und Kartoffelpüree. Dazu ein leckerer Salat und zum Nachtisch eine Zitronencreme sowie eine Auswahl an Cookies, Crackern und Nüssen. Zum Essen wurde uns ein echt leckerer Weißwein gereicht. Wir stellten im Konsens fest, dass wir besser als in manchem Restaurant gegessen haben. Als zweiten Film habe ich mir dann noch „The Devil“ angesehen. Der Film hat mich nicht wirklich überzeugt. Im Anschluss habe ich dann ein wenig im Musikbereich des Entertainmentpakets gesucht und eine gute Chillout-CD gefunden, mit der ich dann versucht habe ein wenig zu schlafen.

Nach zwei weiteren Stunden sind wir dann auch schon in Dubai gelandet. Der Flughafen ist schon beeindruckend und wirklich groß. Der Duty Free Bereich wurde dann von uns gestürmt... Matthias hat sich erst einmal mit Zigaretten eingedeckt, umgerechnet 13 € für 400 Stück also 2 Stangen. Des Weiteren haben wir noch ein Kombipaket Jägermeister gekauft, in der weisen Voraussicht ein Stück flüssiges Deutschland mit nach China zu nehmen. Da unsere letzte Nahrungsaufnahme nun schon einige Stunden hinter uns lag haben wir dann noch den Flughafen Mc. Donald’s aufgesucht um uns für den Weiterflug nach Peking zu stärken.

Ein Blick auf die gigantischen Triebwerke
Um 3:20 Ortszeit begann dann das Boarding. Die Bordingbrücken (ich glaub es waren 4) ragten über 2 Etagen in den A380. Oben waren die gehobenen Klassen, wir waren in dem unteren Deck. Der Anblick des A380 war schon beeindruckend. Als wir zur Startbahn rollten konnte ich aus dem Fenster die anderen Flugzeuge sehen die hinter uns rollten. Angefangen von einer normalen Maschine, zu einer Frachtmaschine und einem Privatjet, als wenn die Maschinen der Größe nach zur Startbahn rollten. Gerade die Frachtmaschine und der Privatjet sahen wie Spielzeuge aus im Vergleich zum A380. Allein die zwei riesigen Turbinen an jeder Tragfläche sahen monströs und überproportional zum Flügel aus. Jedoch stellte sich beim Start heraus das ihre Größe schon sinn macht. Wir hebten butterweich ab, es gab keinerlei Ruckler, man spürte lediglich wie man durch die Beschleunigung leicht in die komfortablen Sitze gedrückt wurde. Es klapperte im Flieger rein gar nichts, es war nicht laut, man merkte gar nicht das man schon Flog...Während des Fluges gab es dann zuerst ein Frühstück, später dann noch ein Mittagessen. Als weiteren Film habe ich dann noch „Megamind“ gesehen, wirklich lustig, jedoch konnte ich das Ende nicht mehr ganz sehen da wir schon zur Landung ansetzten.

Der Flughafen in Beijing war dann zu unserem Erstaunen noch gewaltiger als der in Dubai. Die „Außenhaut“ hatte die Struktur von Drachenschuppen und es Gab ein riesiges Terminal. Wir mussten durch diverse Pass und Sicherheitskontrollen bei denen wir auch durch Temperaturscanner geführt wurden, ein Überbleibsel aus der SARS-Zeit. Am Gepäckbank gab es dann die erste böse Überraschung, als nach langer Zeit dann unsere Koffer ankamen stellten wir fest das sie geöffnet worden waren. Später im Hotel stellte sich jedoch heraus das sie anscheinend nur oberflächlich durchsucht worden waren und nichts entnommen wurde. Nach langer Lauferei und mehrmaligem nachfragen erreichten wir dann auch die Ebene in der die Taxen auf uns warteten. Schlau wie wir sind haben wir natürlich ein Kleintransporter genommen da unsere Koffer und wir nicht in ein einzelnes Taxi passten und uns zwei Taxen zu teuer erschienen. Der preis von 500 rmb (55 €) erschien uns für die fast 1-stündige Fahrt plausibel. Später erfuhren wir jedoch das wir maximal ein fünftel bezahlt hätten wenn wir mit zwei regulären Taxen gefahren werden. Sprich... wir wurden schön ausgenommen, aber nun ja, aus seinen Fehlern lernt man... bis jetzt ist uns das bei Taxifahrten nicht wieder passiert...

Im Hotel angekommen wurden wir recht dekadent von einem Pagen empfangen, wir checkten ein und gingen auf unser Zimmer. Es war wie auf den Bildern... allerdings sind in China die Betten um ein vielfaches härter. vergleichbar als wenn man mit einer dünnen Isomatte auf dem Boden schläft. Wir erkundeten vorerst nur die nahe Umgebung, aßen eine Pizza und legten uns dann schlafen, für den nächsten Tag hatten wir direkt eine Tour in die Verbotene Stadt und den Temple of Heaven gebucht, so dass wir fit seien wollten, zumal wir über 30 Stunden wach waren (konnte im Flugzeug nicht wirklich schlafen).

Unsere Erlebnisse vom 2. Tag in Beijing folgen dann in Kürze,
Marvin

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