Freitag, 27. Mai 2011

Glückwünsche vom Dach der Welt

Dieser Post ist für zwei besondere Menschen, die heute ihren großen Tag haben.

Liebe Kerstin, Lieber Benedikt,
wir freuen uns mit euch, dass ihr beide nun endlich heiratet. Es war wirklich außerordentliches Glück, dass das ihr beide euch gefunden habt. Für uns war es immer eine Freude mit euch befreundet zu sein, auch wenn wir unsere Terminpläne leider nicht immer in Einklang bringen konnten. Hoffentlich lässt sich das in Zukunft besser gestalten ;-)
Dieser Tag soll nur euch gehören, wir wünschen euch alles Gute dieser Welt für jetzt und in Zukunft. Feiert ein tolles Fest mit euren Verwandten und Freunden, wir sind im Herzen bei euch.
Liebe Grüße,
Keno und Marvin

Damit auch wirklich alles menschenmögliche für euer Glück getan wurde, haben wir uns erlaubt eine andere Religion für euch zu bemühen.


Die Tibeter glauben, je höher die Fahne hängt, umso wirksamer sind die Gebet. Also sind wir mit 5200m über NN schon ziemlich gut dabei :-). Und dann wollen wir auch nicht verschweigen, wie die Fahne an ihren Platz kam...


...das war echt anstrengend bei der Höhe. Aber für euch machen wir doch alles.
PS: Falls ihr euch wundert warum der Marv so still ist und sich wenig bewegt.... er war höhenkrank und hat übel gelitten.... ;)

Dienstag, 10. Mai 2011

Noch ein Tag Lhasa


Mittwoch ging es dann auf zum großartigen Potalapalast. Dieser wurde im 7. Jahrhundert n.Chr. erbaut und diente seit dem als religiöses und politisches Zentrum Tibets. Hier herrschten die Dalai Lama über das Land. Dalai Lama heißt übersetzt übrigens soviel wie Ozean der Weisheit. Auf den Bildern erkennt man drei Farben in welchen der Palast angestrichen ist. Weiß für die politischen Gebäude, Rot für die religiösen und Gelb für die Unterkünfte der Novizen und Lehrräume. Zum Palast selbst muss man ca. 100 Höhenmeter überwinden, was bei 3450m über NN schon ein ziemlicher Akt ist.

Dafür wird man dann mit einem wirklich wunderbaren Panoramablick über Lhasa und die umliegenden Berge belohnt. Im Inneren des Palastes befinden sich viele Schreine, heiligen Figuren und die diversen Throne der Dalai Lamas sowie einige deren Gräber. Diese bestehen aus einer, mit Gold verkleideten Stupa. Über allem hängt ein penetranter Geruch von Räucherkräutern. Leider darf man im Inneren, trotz 100Yuan Eintritt (für hiesige Verhältnisse sehr teuer) keine Fotos machen. Nach ca. 1 ½ Stunden war unsere Besichtigung dann auch vorbei und wir machten uns auf den Weg zum Sera-Kloster.

Dieses liegt nur ein paar Kilometer vom Palast entfernt ist ein noch heute genutztes buddhistisches Mönchsklöster. Hier konnten wir dann Zeuge der typischen „Diskussionsrunde“ der Mönche werden. Die Mönche versammeln sich jeden Nachmittag im „tibetischen Hof“ des Klosters und diskutieren in kleinen Gruppen. Typisch für diese Diskussion ist, dass meist ein Mönch vor einer Gruppe sitzender Mönche steht und Argumente vorbringt. Jedes Mal wenn er ein Argument vorgebracht hat klatscht er in die Hände und deutet auf den Gesprächspartner, dieser muss dann antworten. So oder so ähnlich habe ich das ganze zumindest verstanden. War nicht so ganz einfach die Logik zu durchschauen. Damit hatten wir dann auch alles Sehenswerte in Lhasa gesehen. Ok das ein oder andere Kloster gibt es schon noch in der Umgebung, aber jedes Mal 50 Yuan Eintritt zahlen um dann eigentlich immer das gleiche zu sehen war uns dann doch ein bisschen zu doof. So beschlossen wir den nächsten Tag mit ausschlafen und noch einer kleinen Shoppingtour zu verbringen bevor es dann am Freitag endlich Richtung Mt. Everest gehen sollte.