Gestern Morgen waren wir im Kindergarten. Wir haben den Kindern versucht ein bisschen Englisch beizubringen, Begrüßung, Namen sagen, Zahlen, Tiere, Farben, einfache Gegenstände etc. . Hat wirklich Spaß gemacht und die Kinder haben sich gefreut. Im Anschluss wurden dann noch zahlreiche Bilder gemacht.
Im Anschluss hat uns dann der Fahrer, der uns den ganzen Tag zur Verfügung stand, zur Terracotta Armee gefahren. Vom Parkplatz aus läuft man einen Hügel hoch, vorbei an unzähligen Souvenir Shops und Fast Food Ständen. Oben angekommen bemerkten wir, dass es dort keinen Tickettand gab. Dieser befand sich am Fuße des Hügels, was bedeutete, dass wir den gesamten Weg noch ein mal nach unten gehen mussten. In der prallen Sonne ein schweißtreibender Weg. Die Terracotta-Armee war sehr beeindruckend. Schon gigantisch was dort errichtet wurde. Die Krieger die überwiegend zerstört wurden, werden aus ihren tausenden Einzelteilen in Handarbeit wieder zusammengesetzt.
Nach unzähligen Bildern und dem Kauf diverser Andenken an Xian und die Armee, machten wir uns wieder auf den Weg zum Hostel, Jigme unser Guide in Tibet hatte uns in der Zwischenzeit unsere Permits geschickt und wir wollten schnellstmöglich unsere Tickets abholen (dazu mehr im nächsten Post). Am Abend waren wir mit Nicks Mutter uns ihren Freunden zum Essen verabredet. Wir gingen in ein BBQ Restaurant. Das Essen dort war wirklich Klasse.
Nach dem Essen ging es dann noch in ein schön beleuchtetes Parkgelände. In der Mitte der Anlage war ein große, beleuchtete Pagode. Ringsherum waren viele Statuen die von einer Geschichte erzählten die wir nicht ganz verstanden haben. Wichtig war aber auch eher die Atmosphäre die wir auffangen konnten. Obwohl es mittlerweile recht spät war, bummelten überall Menschen herum, ohne dass es überfüllt oder gedrängelt war. Ohne dass es jetzt komisch klingen soll, aber man konnte es romantisch nennen.
Nach dem Ausflug ging es dann wieder zurück zum Hostel. Irene legte sich schlafen, während Keno und ich noch das Nachtleben in Xian erkundeten. Wir landeten in einer coolen Bar und wie wir es aus Qingdao gewohnt sind wurden wir direkt vom Clubbesitzer eingeladen und nahmen an seinem Tisch platz. Am frühen Morgen ging es dann wieder ins Hostel zurück, wir hatten zwar keine konkreten Pläne für den nächsten Tag, wollten ihn aber auch nicht nur im Bett verbringen.
Bis dahin liebe Grüße die Heimat
Keno und Marvin
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